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InnoTrans Blog

Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Bürgerfreundlichkeit

Februar 2020

Andreas Scheuer – Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur
Foto: BMVI

Die Digitalisierung des Verkehrs wird die Mobilität von Gesellschaft und Wirtschaft in den kommenden Jahren prägen und verändern. Es gilt, die Potenziale bei allen Verkehrsträgern nutzbar zu machen, um durch die digitale Vernetzung und die Nutzung von Mobilitätsdaten den mobilen Alltag aller EU-Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, die Nachhaltigkeit und den Klimaschutz im Verkehr zu stärken sowie die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu sichern. Europas erklärtes Ziel ist es, globaler Vorreiter der Digitalwirtschaft zu sein. Auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur will für die im Juli 2020 beginnende EU-Ratspräsidentschaft Akzente in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit setzen. Hierfür soll unter anderem der europäische Schienengüterverkehr gestärkt werden, um einen klimafreundlichen und effizienten Güterverkehr voranzutreiben. „Ich möchte eine moderne, umweltfreundliche und saubere Mobilität– auf dem Land genauso wie in der Stadt. Dafür brauchen wir einen engen Austausch. Die Menschen in ihren Anliegen und Gewohnheiten ernst nehmen – das ist unsere Pflicht. Das Klima zu schützen, wird uns nur gelingen,wenn wir alle mitnehmen“, so Bundesminister Andreas Scheuer. Der Rahmen für die deutsche EU Ratspräsidentschaft wird durch das Programm der Bundesregierung gesetzt, das aktuell unter Federführung des Auswärtigen Amtes erarbeitet wird. Es steht im engen Kontext mit dem Arbeitsprogramm der neuen EU Kommission.

Eines der wesentlichen Ziele des Bundesverkehrsministeriums für 2020 wird es sein, im Rahmen einer Ministerkonferenz am 21. September 2020 in Berlin die Erklärungen von Rotterdam (2016) und Wien (2018) zu modernisieren und die Fortschritte im Schienengüterverkehr als Berliner Erklärung 2020 zu erzielen. Denn Schienengüterverkehr und moderne Korridore sind auch heute elementar für Wettbewerbsfähigkeit und zur Umsetzung der Verkehrsziele, insbesondere der Verkehrsverlagerung. Weiterer Schwerpunkt der Ministerkonferenz wird sein, das Thema „innovativer Güterverkehr“ stärker auf europäischer Ebene zu verankern. Angestrebt werden konkrete Maßnahmen, um den Logistiksektor durch Innovationen EU-weit zukunftsfähig zu machen. Im Anschluss an die Ministerkonferenz am Dienstag, den 22. September, sind die EU-Minister zur Eröffnungsveranstaltung, zum Rail Leaders‘ Summit und zu einem von Bundesminister Andreas Scheuer ausgerichteten politischen Netzwerktreffen auf die InnoTrans eingeladen. Ziel des Netzwerktreffens ist der Austausch der EU-Minister mit ihren internationalen Kolleginnen und Kollegen über europäische Herangehensweisen und globale Verkehrsthemen. Bereits am Montagabend, den 21. September nehmen die Minister am VDB-Vorabendempfang teil.