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InnoTrans Blog

IoT und Künstliche Intelligenz für Predictive Maintenance

März 2020

Kleines Bauteil – große Wirkung
Foto: Konux GmbH

Auf der InnoTrans 2018 stellte die KONUX GmbH das Predictive Maintenance System für Weichen vor – eine End-to-End-Lösung, die mit IoT-Sensoren und Künstlicher Intelligenz (KI) die Netzverfügbarkeit verbessert, die Lebensdauer der Anlagen verlängert und Kosten reduziert.

Das KONUX-System überwacht und analysiert kontinuierlich den Zustand der Weichen-Schlüsselkomponenten und liefert umsetzbare Erkenntnisse. Damit ermöglicht es eine bessere Wartungsplanung, indem es Infrastrukturbetreiberdabei unterstützt, Ausfälle frühzeitig zu erkennen und den optimalen Zeitpunkt sowie die Art der erforderlichen Wartung zu planen. Seitdem wurden weitere wichtige Meilensteine erreicht.

 Neue Komponenten

Das Weichenherzstück ist als neue überwachte Komponente dem System hinzugefügt worden. Aufgrund seiner Charakteristik ist das Herzstück die Komponente mit den höchsten Verschleißerscheinungen. Das KONUX Predictive Maintenance System erkennt jetzt Anomalien der Schwingungsdaten im Bereich des Herzstücks, um rechtzeitig Maßnahmen planen zu können und so schwerwiegendere, kostspieligere Schäden zu vermeiden. Für Sommer 2020 ist die Markteinführung der Lösung zur Zustandsüberwachung des Weichenantriebs geplant Damit werden 58 Prozent der durch diese Weichenkomponente verursachten Verspätungen erfasst.

Neue Funktionalitäten

Dank weiterführender Algorithmen beim maschinellen Lernen kann eine Vorhersage getroffen werden, wie sich der Zustand des Gleisbettes über einen Zeitraum von 90 Tagen entwickeln wird; die Trefferquote liegt bei 90 Prozent. Somit kann der tatsächliche Effekt von Instandhaltungsmaßnahmen wie Stopfen, Schleifen/Hobeln oder Schweißen validiert werden. 100 Prozent der Züge, die rund um die Uhr über die Weiche fahren, werden erkannt. Somit optimieren Infrastrukturbetreiber die Instandhaltungsplanung, vermeiden Ausfälle und verlängern die Lebensdauer ihrer Anlagen – ohne jemanden auf die Strecke zu schicken oder den normalen Betrieb zu stören.

IoT-Sensor der nächsten Generation

Die Akkulaufzeit des IoT-Sensors im Feld wurde von zwei auf über vier Jahre verdoppelt und die Reichweite der Beschleunigungsmessung vervierfacht, ohne die Messauflösung zu beeinträchtigen. Darüber hinaus ermöglicht das Gerätemanagementsystem, den Prozess der Geräteaktivierung sowie die Einrichtung und die Bereitstellung der Firmware Over The Air zu optimieren. All das trägt dazu bei, größere Rollouts schnell und effizient zu gestalten.

 

Konux Halle 23 | 470