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InnoTrans Blog

Mobility+ Aussteller präsentieren innovative Mobilität in der Stadt

Februar 2020

Mobility+
Foto: Mikko Lemola/iStock

Mobility+ Aussteller präsentieren innovative Mobilität in der Stadt

Auf den Berliner Straßen ist seit September 2018 der BerlKönig unterwegs. Anders als in Goethes bekannter Ballade „Erlkönig“ handelt es sich beim BerlKönig um einen Ridesharing-Service. Die Kooperation des amerikanischen Unternehmens ViaVan mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) bietet Reisenden die Möglichkeit, unkompliziert die erste oder letzte Meile zu bewältigen. Pro Tag verbucht der Sammelfahrdienst circa 2.000 Fahrten, insgesamt liegt die Zahl der Fahrten seit der Gründung bei über 750.000. Das Angebot wird aktuell von 70.000 Berlinern wahrgenommen.

Auf der InnoTrans 2020 gehört ViaVan zu den Erstausstellern des neuen Themenbereichs Mobility+. Dieser wird in Halle 7.1c im Segment Public Transport integriert und widmet sich den Mobilitätsfeldern Shared Mobility, Combined Mobility sowie digitalen Mobilitätsplattformen. Chris Snyder, CEO von ViaVan, sieht in Mobility+ großes Potential, um neue internationale Geschäftskontakte zu knüpfen: „Wir freuen uns sehr, an der InnoTrans 2020 teilzunehmen und zu zeigen, was möglich ist, wenn man sich auf die Transformation von Mobilität mit Technologie konzentriert.“ Neben ViaVan präsentieren unter anderem Arvato Financial Solutions, Bestmile, BVG, cantamen, d-fine, Door2Door, GREMOVE, ioki, ISTMobil, Mobimeo, MotionTag, Uber Germany sowie Zeitmeilen ihre Mobilitätskonzepte.

Mobility+ Aussteller gewinnt Deutschen Mobilitätspreis 2019

Das Mobility Start-up ioki bringt On-Demand-Mobilität und autonome Fahren in den öffentlichen Verkehr. Die Tochterfirma der Deutschen Bahn hat es sich zum Ziel gesetzt, über flexible On-Demand-Lösungen den öffentlichen

Verkehr individueller zu gestalten und durch intelligente Ridepooling-Lösungen nachhaltig zu stärken. Damit begegnet ioki einer zentralen Herausforderung im ÖPNV. Denn aufgrund von mangelnden Angeboten für die erste oder letzte Meile entscheiden sich viele Reisende gegen öffentliche Verkehrsmittel. Das Anliegen von ioki ist es, diese Lücke zu schließen und den Verkehr durch bedarfsgerechte Mobilität zu entlasten. Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land sollen komfortable nahtlose Verbindungen bei einer optimalen Auslastung geschaffen werden. Mit diesem Konzept gewann das junge Unternehmen für das gemeinsam mit der Verkehrsbetriebe Hamburg Holstein GmbH (VHH) umgesetzte Projekt ioki Hamburg Ende November den Deutschen Mobilitätspreis.

Für die InnoTrans 2020 plant ioki, sein Konzept einem größeren internationalen Markt zu präsentieren. Ioki Geschäftsführer Michael Barillere-Scholz unterstreicht die ehrgeizen Pläne seines Unternehmens: „Mit datenbasierten Mobilitätsanalysen und vernetzten Angeboten zur Stärkung des ÖPNV wollen wir unsere Vision von einer nachhaltigen, bedarfsgerechten und jederzeit verfügbaren Mobilität realisieren. Unser Anliegen ist es, Städten, Kommunen, Verkehrsverbünden und Unternehmen neue Mobilitätslösungen aufzuzeigen und sie auf ihrem Weg in die Mobilitätswende als starker Technologie-Partner zu unterstützen.“