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InnoTrans Blog

Von der Planung bis zur Instandhaltung: Infrastruktur aus einer Hand

März 2020

Darstellung der Geologie, eingebunden im BIM-Modell
Grafik: Amberg Group AG

Zu viele Köche verderben den Brei, dieses altgediente Sprichwort gilt auch für den Betrieb von Bahninfrastrukturen. Zu viele Unternehmer undPartner machen Prozesse und Arbeiten oft unübersichtlich und unter dem Strich auch teuer. Die Amberg Technologies AG schafft Abhilfe und bietet mit ihren Lösungen, Produkten und Dienstleistungen ein maßgeschneidertes Gesamtpaket: von der Planung bis zur Instandhaltung.

Schon ganz am Anfang, bei der Planungsphase, entsteht dank geologischen Erkundungen, flächendeckenden 3D-Aufnahmen mittels Mobile Mapping sowie geomechanischen und statischen Berechnungen ein Gesamtbild der Rahmenbedingungen und Herausforderungen eines Projekts. Diese werden in ein Building Information Model (BIM) der Infrastruktur überführt. Diese Form der Visualisierung spielt aber nicht nur bei der Planung, sondern auch beim Bau, dem Betrieb und der Wartung einer Infrastruktur eine entscheidende Rolle. In der ersten Phase sorgt BIM für ein besseres Verständnis der komplexen Prozesse eines Bauvorhabens. So erschließt sich den Projektbeteiligten, zum Beispiel bei einem Tunnelbau-Projekt, sowohl dessen Verlauf als auch die umliegende Geologie.

Während des Baus fließen die Daten aus der geologischen Überwachung sowie dem Gleismonitoringsystem Track- Control laufend zurück zu den Amberg Cloud-Lösungen. Im steten Zusammenspiel von Informationen, zum Beispiel aus der seismischen Vorauserkundung, der Vortriebssteuerung, der Profilkontrolle sowie aktuellen Scandaten oder Monitoring-Daten in Echtzeit, wächst das Modell zu einem digitalen Abbild des Bauwerks heran. Die Übertragung von Design-Daten aus dem BIM für Bahn-Vermessungsgeräte sowie die Optimierung der Baustellenlogistik, des sogenannten Lean Managements, kann ebenfalls integriert werden. Von der Baustelle fließen die Daten zurück – also ‚Field to BIM‘ – und halten so das Modell aktuell.

Während der Betriebsphase sind ein umfassendes Monitoring sowie Inspektionen die Garanten für ein langes Bestehen der Infrastruktur. Durch das Erkennen und Messen von Veränderungen können Maßnahmen frühzeitig und gezielt geplant werden.

Künstliche Intelligenz soll Schäden voraussagen

Diese nachhaltige Denkweise ist der Anstoß für neue Ideen bei Amberg. Künftig werden ältere Tunnel in 3D erfasst, modelliert und mit weiteren relevanten Informationen sowie als digitaler Zwilling bereitgestellt. Künstliche Intelligenz ermöglicht bald die automatisierte, rasche und vorausschauende Erkennung und Vorhersage von möglichen Schäden.

Der digitale Zwilling ist die Bauwerks- Dokumentation der Zukunft. Alle Daten und Modelle sind überall und rund um die Uhr verfügbar. Amberg verfügt über die Erfahrung und die Expertise, um Infrastruktur- Projekte in allen Lebenszyklus-Phasen erfolgreich zu planen und umzusetzen.

Amberg Technologies Halle 25 | 455