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Alberto Mazzola ist Exekutivdirektor der CER

Juni 2021

Alberto Mazzola ist Exekutivdirektor der CER
Alberto Mazzola, Exekutivdirektor der CER

Das Jahr 2021 startete für die Gemeinschaft der Europäischen Bahnen und Infrastrukturgesellschaften (Community of European Railway and Infrastructure Companies, CER) mit dem Amtsantritt des neuen Exekutivdirektors Alberto Mazzola, der von der CER-Generalversammlung bereits im September 2020 einstimmig gewählt wurde. Im Jahr 2002 kam er zu Ferrovie dello Stato Italiane (FS), wo er verschiedene Positionen innehatte. Zuletzt war er als Head of International Government Affairs in Brüssel tätig und befasste sich mit internationalen Angelegenheiten und europäischer Gesetzgebung, Marktregulierung und technischen Standards. Bevor er zu FS kam, war er im weltweiten Geschäftsbereich von Leonardo Finmeccanica tätig (1988-2002). Von 2015 bis September 2020 war Mazzola stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Verkehr, Energie, Dienstleistungen von allgemeinem Interesse und Vorsitzender des Begleitausschusses für internationale Handelsabkommen des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses. Alberto Mazzola hat neben einem Master in Business Administration auch einen Doktortitel cum Laude in Nukleartechnik.

Expertise in europäischen Fragen

Im Laufe der Jahre hat er sich zu einem herausragenden Experten nicht nur für die EU-Politik, sondern auch für das europäische Eisenbahngeschäft entwickelt. Als Exekutivdirektor der CER wird er den europäischen Bahnsektor gegenüber den europäischen Institutionen stark vertreten und die Bahn als Rückgrat der EU-Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität positionieren. Dies geschieht inmitten der Möglichkeiten, die der mehrjährige Finanzrahmen 2021-2027 gemeinsam mit dem COVID-19-Aufbaupaket der EU bieten. Schon in den ersten Monaten des Jahres 2021 beherrschte COVID-19 das Geschehen in ganz Europa, und auch der Schienenverkehr bleibt davon nicht verschont. Alberto Mazzola wird sich also in der unmittelbaren Zukunft auch auf die aktuellen COVID-19 Herausforderungen konzentrieren und mit den Mitgliedern hart daran arbeiten, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Das Jahr 2021, von der EU zum „Europäischen Jahr der Schiene“ erklärt, soll aber auch das große Potenzial der Bahnen zur Erreichung der europäischen Klimaziele verdeutlichen. Dafür bedarf es eines Denkers und Lenkers, der den Verband leitet und die zahlreichen Vorteile aufzeigt, die die Schiene als Arbeitgeber und Anbieter nachhaltiger Mobilitätsdienste zu bieten hat.